Die Technologie hinter AnyDesk: Einfach überzeugend!

Was steckt hinter AnyDesk? Warum ist AnyDesk allen bisherigen Remote-Desktop- und Screensharing-Lösungen so deutlich überlegen? Ein völlig neuer technischer Ansatz beim Design und bei der Implementierung der Software ist die Grundlage dieser Leistungsfähigkeit:

Videokompression speziell für grafische Bedienoberflächen

Bisher verfügbare Screensharing- und Re­mote-Desktop-Lösungen setzen ent­we­der ein veraltetes und daher per­for­mance­schwa­ches Bilddatenreduktionsverfahren ein (z.B. X11, RDP, VNC), oder ein Verfahren, welches für Bildmaterial von Fotos und Fil­men konzipiert ist und sich für die Über­tra­gung grafischer Bedienoberflächen mit ihren speziellen Bildeigenschaften sehr schlecht eignet (JPEG, H.264). Geringe Bild­wie­der­hol­ra­ten, geringe Bildqualität und hohe Netz­werk­aus­las­tung machen flüssiges und ent­spann­tes Arbeiten unmöglich.

AnyDesk setzt mit DeskRT ein speziell für grafische Bedienoberflächen konzipiertes Verfahren (Codec) ein. Die speziellen Ei­gen­schaf­ten des Bildmaterials, wie große ein­far­bi­ge Flächen, hohe Kontraste, scharfe Kanten, zeitliche und räumliche Wie­der­ho­lung von Bildelementen oder das Ver­schie­ben von Bildinhalten, werden durch DeskRT effizient ausgenutzt und hochwertig wie­der­ge­ge­ben.

Tiefe Integration in das Betriebssystem

Um DeskRT stets zeitnah mit ausreichend Bildmaterial zu versorgen, ist es unbedingt notwendig, dieses ohne Umwege aus dem Betriebssystem zu extrahieren. Die gängigen Schnittstellen hierfür sind jedoch in der Regel zu ineffizient.

Durch umfangreiches Wissen über die in­ter­ne Arbeitsweise des Betriebssystems konn­ten wir AnyDesk so entwickeln, dass es die Bilddaten immer maximal effizient vom Be­triebs­sy­stem erhält. Unter bestimmten Um­stän­den ist es sogar möglich, ein über AnyDesk übertragenes Bild zu sehen, bevor es auf dem Bildschirm des Quellrechners er­scheint. Aber auch unter normalen Be­din­gun­gen sind Wiederholraten von 60 Bildern pro Sekunde und eine Latenz von weniger als 16 Millisekunden nicht ungewöhnlich.

Auf Effizienz ausgerichtete Systemarchitektur

Um die geringe Latenz und die hohen Bild­wie­der­hol­ra­ten von AnyDesk zu erreichen ist es wichtig, die anfallenden Bilddaten mög­lichst effizient zu verarbeiten. Neben ent­spre­chend effizienten Ver­ar­bei­tungs­al­go­rith­men muss insbesondere darauf geachtet werden, dass die großen Datenmengen nicht unnötig im Speicher des Computers kopiert wer­den. Diese Vorgabe hat unmittelbare Aus­wir­kun­gen auf das Design der Soft­ware­ar­chi­tek­tur.

AnyDesks sogenanntes Zero-Copy-Design stellt sicher, dass die Bilddaten in möglichst wenigen, nur unmittelbar notwendigen Ver­ar­bei­tungs­schrit­ten "auf die Leitung" bzw. auf den Bildschirm gebracht werden. Um dies zu erreichen wurde bei der Entwicklung von AnyDesk fast gänzlich auf Software-Stan­dard­kom­po­nen­ten und -bibliotheken ver­zich­tet.

Ideale Eignung für moderne Prozessoren

Bildschirme und deren Auflösungen werden immer größer; und damit die zu ver­ar­bei­ten­de Menge an Bilddaten. Die Taktfrequenz von modernen Prozessoren jedoch steigt nicht mehr. Stattdessen erhöht sich jedoch die Anzahl der Prozessorkerne stetig. Daher ist es für moderne, datenintensive Software ungemein wichtig, möglichst große Teile der Datenverarbeitung parallelisierbar zu ge­stal­ten.

AnyDesks Bildverarbeitung wurde von An­fang an für die Verwendung mit modernen Mehrkernprozessoren ausgelegt. Der größte Teil der Arbeit ist parallelisierbar und kann gleichmäßig auf alle Prozessorkerne eines PCs verteilt werden.

Multiprozess-Architektur

Genau wie moderne WWW-Browser setzt auch AnyDesk auf eine Multiprozess-Ar­chi­tek­tur. Dies erhöht die Robustheit ungemein, denn die Folgen eines Absturzes sind lokal begrenzt. Falls mehrere Sitzungen von AnyDesk parallel geöffnet sind - egal ob ein­ge­hend oder ausgehend - schließt sich bei einem Programmfehler stets nur die be­trof­fe­ne Sitzung. Die anderen Sitzungen laufen unverändert weiter.

Auch die Sicherheit von AnyDesk wird durch die Multiprozess-Architektur verbessert: Sie ermöglicht es, dass nur die Programmteile erhöhte Zugriffsrechte vom Betriebssystem erhalten, die dies auch zwingend benötigen.

Ausfallsicheres Servernetzwerk dank Erlang-Technologie

Die Server, die die Vernetzung der AnyDesk-Teilnehmer ermöglichen, setzen mit Erlang auf eine Technologie, die speziell für aus­fall­si­che­re Telekommunikationsanwendungen ent­wickelt wurde.

Insbesondere die Robustheit und die Op­ti­mie­rung auf niedrige Latenzen kommen AnyDesk-Nutzern hier direkt zugute.

Im Gegensatz zu vielen Kon­kur­renz­pro­duk­ten bieten die kostenpflichtigen Varianten von AnyDesk daher eine garantierte Min­dest­ver­füg­bar­keit (SLA).

AnyDesk im Vergleich: Die schnellste Screensharing-Lösung der Welt!

Im Vergleich mit allen verbreiteten Konkurrenzprodukten hat AnyDesk bei der Bildwiederholrate und der Latenz die Nase stets weit vorn. Dies lässt sich durch Benchmarks leicht belegen. Auch die Bildqualität ist fast immer besser.

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